Land wählen

 Loading... Please wait...

Training Solutions Produkt-Entwicklung

Trainingsmethoden

Entwicklung von Mitarbeiterschulungen – Grundlagen für Trainingsmethoden

Systemansatz-Modell

DuPont Sustainable Solutions nutzt die Herangehensweise eines Trainingsmethodensystems, um Schulungsmaterialien zu entwickeln. Eine systemnahe Herangehensweise ermöglicht ein anhaltendes Feedback und eine fortlaufende Anpassung zur Erstellung von Schulungsmaterialien. Es ist eine wissenschaftlich abgeleitete Methodik, welche die Forschung und Theorien der kognitiven und verhaltensbasierten Psychologie einbezieht. Das Grundkonzept der Anwendung einer systemnahen Herangehensweise für die Lehrentwicklung ist, dass sobald Leistung in messbaren Begriffen definiert werden kann, diese Fertigkeiten vermittelt und Leistungen nach der Schulung in bestimmten Bereichen gemessen werden können. Das Modell des Trainingsmethodensystems wurde nun bereits seit mehreren Jahren bei der Gestaltung und Entwicklung von Schulungsmaterialien für kommerzielle, militärische und industrielle Anwendungen erfolgreich eingesetzt. Das Modell beinhaltet fünf Phasen: Analyse, Design, Entwicklung, Implementierung und Evaluation (ADEIE).

Das Trainingsmethodensystem ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung, um das Wer, Was, Wann, Wo und Warum einer Schulung zu identifizieren. Außerdem bietet es einen geordneten Vorgang zum Sammeln und Analysieren von Leistungsanforderungen und stellt sicher, dass die Schulungs- und Fördermaterialien mit maximaler Effizienz und Effektivität entwickelt werden.

Trainingsmethoden und Erwachsenenbildung

Bei der Entwicklung von Trainingsmethoden muss man wissen, wie sich Inhalte vermitteln und Motivationselemente einbinden lassen, damit der Lernende kognitiv und emotional engagiert bleibt. Daher ist das Studium der pädagogischen und kognitiven Psychologie eine grundlegende Voraussetzung, um als Entwickler von Trainingsmethoden zu arbeiten.

Unsere Strategie zur Entwicklung von Trainingsmethoden erfüllt die Anforderungen und Prinzipien der Erwachsenenbildung:

  • Erwachsene müssen wissen, warum sie etwas wissen müssen.
  • Erwachsene müssen experimentell lernen. Sie müssen sich an den Dingen versuchen.
  • Erwachsene betrachten Lernen als Problemlösung und müssen ihre neuen Kompetenzen bei der Lösung von Problemen austesten.
  • Erwachsene lernen am besten, wenn das Thema für sie unmittelbarem Wert hat. Es muss relevant für sie sein.
  • Erwachsene müssen neue Ideen in das bereits Bekannte einbetten können.

Schulungspartnerschaften

Bei der Gestaltung, Entwicklung und Bereitstellung unserer effizienten Schulungsmaterialien arbeiten wir mit diversen Teams zusammen. Dabei kommen die unterschiedlichsten Kompetenzen und Anwendungsfertigkeiten zusammen – von Schreiben, Interviewführung, Analyse, Grafikgestaltung und Computeranwendungen über Erkenntnisse zum menschlichen Lernen, Motivationstechniken, formative und summative Evaluation, Marketing bis hin zu Erkenntnissen aus dem Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen und Projektmanagement. Dedizierte Fachleute übernehmen die Verantwortung für die Schulungsinhalte. Die Entwicklung der Schulungsmaterialien ist eine Teamaufgabe, da kein Mensch alleine in all diesen Fachbereichen Experte sein kann.

Bei den Präsenzseminaren setzt sich die Partnerschaft in Form eines Austauschs zwischen Schulungsleiter und Lernendem fort. Dieser Austausch von gemeinsamen Erfahrungen stärkt die Art und Weise, wie wir lernen durch Rollenmodelle, positive und negative Beispiele, den Vergleich mit den Erfahrungen anderer sowie das Anwenden von bereits Gelerntem auf neue Situationen. Schulungen, die als Selbstlern- oder individuell zugeschnittener Kurs bereitgestellt werden, sind so konzipiert, dass Elemente dieser Aspekte mithilfe von Lehrentwicklungsstrategien erfasst werden.

Grundlagen für Trainingsmethoden

Bei der Entwicklung von Lehrmaterialien greifen wir auf die wesentlichen Elemente der Erwachsenenmotivation (Einbeziehung, Haltung, Bedeutsamkeit und Kompetenz) sowie einen neunstufigen Prozess zu den kognitiven Lernbedingungen zurück, die so genannten Unterrichtsereignisse („Events of Instruction“).

Wie die Theorie der Erwachsenenbildung besagt, sind Interaktivität und experimentelles Lernen entscheidende Elemente von Schulungsmaterialien für Erwachsene. Die Interaktivität stimuliert den Geist des Lernenden, Dinge zu tun, die seine Fähigkeit und Bereitschaft zur effizienten Umsetzung stärken. Die Lernenden erkennen, wie wichtig es ist, Fehler zu machen, und lernen statt in der echten Welt in der sicheren und privaten Schulungsumgebung aus ihren Fehlern. Dazu entwickeln wir ansprechende Aktivitäten für die Lernenden und präsentieren dem Schulungsleiter Möglichkeiten und Wege, die eigene Moderationskompetenz zu verbessern.

Unsere Schulungsprogramme haben eine klare Struktur, sodass die Lernenden nie das Gefühl haben, ihre Zeit zu verschwenden. Lernende bauen auf ihrem erworbenen Wissen, ihren Fähigkeiten und Kompetenzen auf, indem sie neue Ideen in das bereits Bekannte einbetten. Unsere Schulungsprodukte überzeugen durch ansprechende Videos, Animationen, Audioinhalte, Fotos, Archivmaterial und Bilder, On-screen-Texte und Grafiken.

Alle Schulungsprogramme bieten dem Lernenden die Möglichkeit zum Üben und ein konstruktives Feedback zur eigenen Leistung zu erhalten. Dieses Feedback ist ein entscheidender Faktor im Lernprozess, denn Lernen funktioniert nur, wenn man die eigene Leistung kennt. Übungen und Fragen, die das Wissen und Verständnis der Teilnehmer testen, können auf Konzeptebene und unter Zurückgreifen auf frühere, den Lernenden unbekannte Beispiele entwickelt werden.